Projektträgerkreis „Gemeinsam KunstWerkZukunft in Bayern inspirieren und ermöglichen“

München/Nürnberg, 14.12.2018

Presse-Information

Menschen verändern sich nur, wenn sie Lust darauf haben

Akteure der bayerischen Umweltbildung reflektierten auf einem Fachtag, wie künstlerische Zugänge Menschen zu nachhaltigen Lebensweisen anregen können.

21 Umweltbildungseinrichtungen und Verbände haben von Februar bis Dezember 2018 mit der bayernweiten Aktion „KunstWerkZukunft“ ausgelotet, wie sich junge Menschen mit Hilfe von Kunst für Themen der Nachhaltigkeit begeistern lassen und ihre Sichtweisen in Kunstwerken zum Ausdruck bringen.

Zum Abschluss der Aktion trafen sich am 14. Dezember 2018 in der Umweltstation Nürnberg rund 50 Akteure der Umweltbildung zum Erfahrungsaustausch und um auf das Gesamtprojekt zurückzublicken. Eingeladen hatte die Umweltstation Nürnberg gemeinsam mit dem Museum im Koffer und der Fachgruppe Schule & Nachhaltigkeit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bayern.

Wanda Wieczorek, Kulturvermittlerin mit Schnittstelle zu Kunst und Politik, ermutigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrem Impulsvortrag, kulturelle Bildung in der Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker zu verankern: „Wir sehen heute, dass 30 Jahre Mahnen und Warnen nicht zu einem nachhaltigeren Lebensstil geführt haben – im Gegenteil. Angst und Abschreckung führen offenbar nicht zu nachhaltiger Entwicklung. Damit wir unseren Lebensstil verändern, müssen wir Lust bekommen auf ein nachhaltigeres Leben – auf ein besseres, auf ein schöneres Leben! Kulturelle Bildung vermittelt Techniken, wie wir uns die Welt neu erschließen, sie formen und gestalten können. Sie weckt den Sinn für eine andere Realität als die, die uns tatsächlich umgibt.“

Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ haben 11 Träger des Qualitätssiegels Umweltbildung.Bayern die künstlerischen Zugänge der Kinder und Jugendlichen vorgestellt, die diese im Rahmen von „KunstWerkZukunft“ ausprobiert hatten. Die Beispiele zeigten Kunst in der Vielzahl ihrer Facetten: als Malerei, Fotografie, Film, Skulptur, Landart, Upcycling, Aktionskunst oder Poesie. Aus der umweltpädagogischen und künstlerischen Beschäftigung mit unserer Lebensweise entwickelten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vielschichtige Fragen, Ideen, Erkenntnisse und Visionen und drückten sie in Kunstwerken aus.

„Die kreativen Ergebnisse machen Mut. Sie zeichnen spannende Wege zu mehr Nachhaltigkeit aus Sicht der Jugend und regen uns alle zum Reflektieren des eigenen Lebensstils an“, resümierte Marion Loewenfeld , ANU Bayern e.V., im Namen des Projektträgerkreises.

Das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderte Projekt wird derzeit evaluiert und dokumentiert und wird 2019 mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen.

Das Projekt „Gemeinsam KunstWerkZukunft in Bayern inspirieren und ermöglichen“ wird koordiniert vom Projektträgerkreis bestehend aus ANU Bayern e.V., Landesbund für Vogelschutz, München, Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im Ökologischen Bildungszentrum, Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck des Kreisjugendrings München-Land und Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

Günes Seyfarth
Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit
ANU Bayern e.V.
Nikolaistr. 4

80802 München

0171-1233483
www.kunstwerkzukunft.de
www.facebook.com/kunstwerkzukunft