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Regionale Künstler aus Unterfranken haben gemeinsam mit Schülern unter Anleitung des UBiZ (UmweltBildungsZentrums Oberschleichach) und des WEZ (Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald) – Von der Beschleunigung zur Entschleunigung: Nachhaltig im Gleichgewicht“ zwei außergewöhnliche Kunstwerke erschaffen.

Das Schiff „BEN“ und die „Welt in Balance“ sind endlich fertig. Doch jetzt mal ganz entschleunigt von vorne: Die Gesellschaft ist schnell – immer schneller, weiter, höher ist die Devise. Beschleunigung – immer und überall, jeden Tag aufs Neue. Wer langsam ist, wird von der Gesellschaft abgehängt. Schule, Studium, Ausbildung, Beruf – ein entschleunigtes Leben mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance ist unter den gegebenen gesellschaftlichen Voraussetzungen kaum möglich. Doch Werte anstatt Konsum, Familie anstatt Karriere, Miteinander anstatt Gegeneinander müssen wieder mehr in den Lebensmittelpunkt rücken.

Mit freundlicher Genehmigung von TVMainFranken.

Das Projekt „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung: Nachhaltig im Gleichgewicht“

Daher fokussieren sich Christine Thorn und Bettina Stroh vom UmweltBildungsZentrum, kurz UBiZ, in Oberschleichach gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Wolfgang Graf vom Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald auf das Thema Entschleunigung. Für das Projekt „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung: Nachhaltig im Gleichgewicht“ wurden schnell Künstler, eine Achtsamkeitstrainerin und motivierte Schüler aus den Landkreisen Haßfurt und Schweinfurt gefunden.

Projektteil „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung“

Im Landkreis Haßberge startete das Projekt im März. Im Auftaktseminar bekamen die Schüler der Nachhaltigkeitsarbeitsgruppe (am Regiomontanus-Gymnasium) geleitet von Lehrer Marco Hartmann durch Dr. Christine Thorn (UBiZ) einen ersten Einblick in die Themenfelder Beschleunigung und Entschleunigung. >>

Projektteil „Nachhaltig im Gleichgewicht“

Die Schüler*innen des Friedrich-König-Gymnasiums in Würzburg bekamen im Mai eine Einführung von Wolfgang Graf vom Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald in das Projektthema. Der Fokus dieser Schüler liegt auf der Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft. Die Würzburger Künstlerin Maja Issing setzte mit den Schülern das KunstWerk „Welt in Balance“ um. Dafür haben die Schüler Fotos in der Natur gemacht und diese werden in das Gesamtkunstwerk der Künstlerin integriert. Die Installation hat im Zentrum einen ruhenden Körper, der eine kreative und fördernde Intelligenz darstellt. Zweck der Installation ist es, deutlich zu machen, dass es in naher Zukunft um Entscheidungen gehen muss, die dem Menschen bewusst machen, worauf es ankommt: Ein Gleichgeweicht zu finden zwischen wirtschaftlich-ökonomischem Ermessen und liebevoll nachhaltigem Naturschutz im Sinne einer globalen Ökologie. Eine Installation, die in der Betrachtung alles offen lässt, den Betrachter aber unweigerlich dazu führt, seinen eigenen Lebenszusammenhang mit dem Weltzusammenhang zu vereinen. Lassen sie sich überraschen.

Vernissage Landesgartenschau Würzburg

Auf der Landesgartenschau können alle Interessierten am 17. August an der Vernissage der beiden Kunstwerke aus dem Kooperationsprojekt „Von der Beschleunigung zur Entschleunigung: Nachhaltig im Gleichgewicht“ teilnehmen. >>