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Unser Partner, der Landesbund für Vogelschutz e.V. in München, bot eine Serie von Vernetzungsworkshops an, die sich mit unserem Konsumzwang, fehlender Wertschätzung und unserem Wegwerfverhalten beschäftigen. Während dieser unterschiedlichen Vernetzungstreffen haben viele Menschen ihren Input in die Diskussionen gebracht und andere Perspektiven auf diese Themen ermöglicht. Wichtig war die gute Atmosphäre, das Bewusstwerden der Selbstwirksamkeit darüber, das Handeln selbst ausrichten und bestimmen zu können und dass die Besucher*innen Freude beim kreativen Arbeiten empfunden haben.

Der Hintergrund war folgender:
Die Menschen in Deutschland wissen immer seltener, wie Produkte des täglichen Gebrauchs produziert werden. Weder der Entstehungsprozess noch die Materialherkunft ist ihnen bewusst. Und dass hinter all diesen Dingen auch Menschen stehen, die entwickelt, entworfen und produziert haben, vergessen wir beim Konsumieren komplett.

Bis vor ein paar Generationen konnte jede Familie die wichtigsten Dinge des Alltages selbst herstellen und das Kunsthandwerk wurde sehr geschätzt. Heute kann kaum jemand einen Korb flechten oder eine Schüssel schnitzen. Und ob ein Produkt der Handarbeit entstammt oder maschinell gefertigt wurde, erkennen und beachten nur noch Liebhaber. Die wichtigsten Dinge, die wir im Alltag verwenden, haben an Wertschätzung verloren.

Die 7 Workshops, drehten sich um Fertigkeiten aus der Handarbeit. Jedes ein Unikat.

Beim KunstWerke-Workshop „Ketten und Armbänder aus der Schmuckwerkstatt“ gingen die Teilnehmer*innen auf den Spuren der Wikinger. Wikinger stellten mit Strickstab und Ziehbrett Ketten und Armbänder aus Silberdraht her. Das funktioniert mit verschiedenfarbigem Schmuckdraht ebenfalls! Mit schönen Glasperlenanhängern werden die Schmuckstücke anschließend veredelt. Obwohl es relativ schnell und einfach von der Hand geht, ist es erstaunlich, wie hochwertig der Schmuck aussehen kann.

  • Frau Veronika Westermeier führt durch den Workshop
  • Materialkosten: 8 € / Person
  • Mindestalter: ab 16 Jahre
  • Eine Anmeldung bis zum 05. November 2018 ist erforderlich