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Unser Partner, der Landesbund für Vogelschutz e.V. in München, bot eine Serie von Vernetzungsworkshops an, die sich mit unserem Konsumzwang, fehlender Wertschätzung und unserem Wegwerfverhalten beschäftigten. Während dieser unterschiedlichen Vernetzungstreffen haben viele Menschen ihren Input in die Diskussionen gebracht und andere Perspektiven auf diese Themen ermöglicht. Wichtig war die gute Atmosphäre, das Bewusstwerden der Selbstwirksamkeit darüber, das Handeln selbst ausrichten und bestimmen zu können und dass die Besucher*innen Freude beim kreativen Arbeiten empfunden haben.

Der Hintergrund war folgender:
Die Menschen in Deutschland wissen immer seltener, wie Produkte des täglichen Gebrauchs produziert werden. Weder der Entstehungsprozess noch die Materialherkunft ist ihnen bewusst. Und dass hinter all diesen Dingen auch Menschen stehen, die entwickelt, entworfen und produziert haben, vergessen wir beim Konsumieren komplett.

Bis vor ein paar Generationen konnte jede Familie die wichtigsten Dinge des Alltages selbst herstellen und das Kunsthandwerk wurde sehr geschätzt. Heute kann kaum jemand einen Korb flechten oder eine Schüssel schnitzen. Und ob ein Produkt der Handarbeit entstammt oder maschinell gefertigt wurde, erkennen und beachten nur noch Liebhaber. Die wichtigsten Dinge, die wir im Alltag verwenden, haben an Wertschätzung verloren.

Die 7 Workshops, drehten sich um Fertigkeiten aus der Handarbeit. Jedes ein Unikat.

Barbara Deubzer – Geduld ist gefragt

In diesem Ganztagesworkshop „Löffel brennen“ stellten die Teilnehmer*innen durch Glutbrennen und Schnitzen ihre eigenen Löffel her. Zuerst arbeiteten die Künstler*innen mit Feuer und Glut die Rundung aus, danach entstand der eigene Löffel – in dem Design, das gefällt. Außerdem gab es Interessantes rund um die Löffelliste und wie unsere Ahnen gegessen haben.  Der eigene Löffel konnte danach natürlich mitgenommen werden.

  • Die Referentin des Workshops ist Dr. Barbara Deubzer
  • Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren
  • Maximal 12 TeilnehmerInnen.
  • Mitzubringen war: Sitzunterlage, feststehendes, scharfes Messer (feststehende und scharfe Schnitzmesser der Marke Mora können für 10 € vor Ort erworben werden), Brotzeit, Getränke, angepasste alte Kleidung, Kopfbedeckung, Sitzunterlage, schriftliche Erlaubnis der Eltern
  • Anmeldung ist bis zum 23. Oktober 2018 erforderlich