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Unser Partner, der Landesbund für Vogelschutz e.V. in München, bot eine Serie von Vernetzungsworkshops an, die sich mit unserem Konsumzwang, fehlender Wertschätzung und unserem Wegwerfverhalten beschäftigten. Während dieser unterschiedlichen Vernetzungstreffen haben viele Menschen ihren Input in die Diskussionen gebracht und andere Perspektiven auf diese Themen ermöglicht. Wichtig war die gute Atmosphäre, das Bewusstwerden der Selbstwirksamkeit darüber, das Handeln selbst ausrichten und bestimmen zu können und dass die Besucher*innen Freude beim kreativen Arbeiten empfunden haben.

Der Hintergrund war folgender:
Die Menschen in Deutschland wissen immer seltener, wie Produkte des täglichen Gebrauchs produziert werden. Weder der Entstehungsprozess noch die Materialherkunft ist ihnen bewusst. Und dass hinter all diesen Dingen auch Menschen stehen, die entwickelt, entworfen und produziert haben, vergessen wir beim Konsumieren komplett.

Bis vor ein paar Generationen konnte jede Familie die wichtigsten Dinge des Alltages selbst herstellen und das Kunsthandwerk wurde sehr geschätzt. Heute kann kaum jemand einen Korb flechten oder eine Schüssel schnitzen. Und ob ein Produkt der Handarbeit entstammt oder maschinell gefertigt wurde, erkennen und beachten nur noch Liebhaber. Die wichtigsten Dinge, die wir im Alltag verwenden, haben an Wertschätzung verloren.

Die 7 Workshops, drehen sich um Fertigkeiten aus der Handarbeit. Jedes ein Unikat.

Im KunstWerke-Workshop „Versponnen und bunt – einfach mal mit der Hand spinnen“ ging es um bunte Garne, mehrfarbige Wolle und diverse Fadenarten. Gemeinsam wurden die Grundlagen von der Faser bis zum Faden erarbeitet, gelernt was eine Spindel ausmacht und welche Fasern für Anfänger gut geeignet sind. Daraufhin wurde der ersten Faden gesponnen und anschließend verzwirnt, um das einzigartige Garn des Künstlers/der Künstlerin herzustellen.  Doch da hörte es nicht auf. Wie man das Garn weiterverarbeiten kann rundete den Workshop ab.

  • Der Workshop wird von Veronika Westermeier gehalten
  • Materialkosten: 5 € / Person
  • Mindestalter: ab 16 Jahre
  • Eine Anmeldung ist bis zum 25. Oktober 2018 ist erforderlich.

Die Teilnehmer haben sich intensiv mit ihrem eigenen Handeln auseinandergesetzt und gelernt wie befriedigend es ist, wenn man selbst etwas herstellt, das einem Freude und Nutzen bringt.