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Mit Kindergartenkindern wird die Fragestellung „Wieviel brauche ich und wenn ja wieviele?“ im Wald bzw. Waldrand behandelt. Hier lässt sich mithilfe der Lebewelt der Vögel mit den Kindern überlegen, wie wir mit deren Lebensraum umgehen. Bei einer Aktion ergab sich dazu ein besonderer Auslöser in Form einer Spechthöhle, die den Kindern über mehrere Jahre schon bekannt war und immer wieder beobachtet wurde. Im Frühjahr dieses Jahres war der Baum plötzlich gefällt. Die Kinder waren dadurch stark betroffen und begannen sich zu überlegen, was die Vögel brauchen, um zu (über)leben und was wir brauchen. Lebhaft und interessant war die Kinderdiskussion, als es um die Abwägung von Vogel-Lebensraum (Totholz für den Specht) und Feuerholz für den Menschen ging. Angesichts tiefer Reifenspuren, die ein Forstprozessor hinterließ, haben die Kinder die Sorgfalt und Wertschätzung diskutiert, mit der im Wald gearbeitet wird. So erlebten bereits Kindergartenkinder unmittelbar die Notwendigkeit, nachhaltig zu leben – auch im Sinne der Lebensbedürfnisse von Vögeln.

Die Kinder sammelten Hölzer und bauten ein Vogelnest. In dieses setzten sie Plüschvögel und demonstrierten so in welchem Umfeld sich Vögel wohl fühlen. Dabei  assoziierten sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf die der Tiere.

Wohlfühloasen für Vögel