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Unser Partner, der Landesbund für Vogelschutz e.V. in München, bot eine Serie von Vernetzungsworkshops an, die sich mit unserem Konsumzwang, fehlender Wertschätzung und unserem Wegwerfverhalten beschäftigen. Während dieser unterschiedlichen Vernetzungstreffen haben viele Menschen ihren Input in die Diskussionen gebracht und andere Perspektiven auf diese Themen ermöglicht. Wichtig war die gute Atmosphäre, das Bewusstwerden der Selbstwirksamkeit darüber, das Handeln selbst ausrichten und bestimmen zu können und dass die Besucher*innen Freude beim kreativen Arbeiten empfunden haben.

Der Hintergrund war folgender:
Die Menschen in Deutschland wissen immer seltener, wie Produkte des täglichen Gebrauchs produziert werden. Weder der Entstehungsprozess noch die Materialherkunft ist ihnen bewusst. Und dass hinter all diesen Dingen auch Menschen stehen, die entwickelt, entworfen und produziert haben, vergessen wir beim Konsumieren komplett.

Bis vor ein paar Generationen konnte jede Familie die wichtigsten Dinge des Alltages selbst herstellen und das Kunsthandwerk wurde sehr geschätzt. Heute kann kaum jemand einen Korb flechten oder eine Schüssel schnitzen. Und ob ein Produkt der Handarbeit entstammt oder maschinell gefertigt wurde, erkennen und beachten nur noch Liebhaber. Die wichtigsten Dinge, die wir im Alltag verwenden, haben an Wertschätzung verloren.

Deswegen lud der LBV München e.V. junge Menschen und Familien ein, um im Rahmen der Zukunftswerkstatt mitzuwirken. Dabei entwickelten sie Ideen, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden, um den Dingen im Alltag wieder einen Wert zu geben. Alltagsprodukte werden oftmals achtlos gekauft, um anschließend im Müll zu landen. Vielleicht braucht es mal wieder mehr (Kunst-)Handwerk, um den Wert der Dinge zu realisieren. Dazu gab es diesen Austausch.

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Die Zukunftswerkstatt fand im Freien statt und wurde durch einige spontane Besuche von Passanten noch mehr bereichert. Während der Diskussion wurde die Selbstwirksamkeit darüber, ein Handeln selbst auszuführen und bewusst zu steuern deutlich. Durch das Erlernen diverser Herstellungstechniken geriet den Teilnehmern wieder der Entstehungsweg eines Produkts vor Augen und damit auch die dazu notwendigen Ressourcen, Arbeitsschritte/-bedingungen. Es wurde nach Alternativen zum schnellen Konsum und nach neuen Netzwerken gesucht.